Meine Zeit als aktiver Rennfahrer

Aller Anfang im Radsport

Nachdem mir mein Vater mein erstes Rennrad geschenkt hatte, wurde mir schnell klar, dass mir die klassischen Sonntagsausfahrten nicht genügten. Schon früh verspürte ich den Wunsch, mich zu messen und in den Wettkampfsport einzusteigen.


Fast ohne Wissen meiner Eltern absolvierte ich ein Probetraining bei der GS Levante Mapei, einem Satellitenteam des berühmten Mapei‑Rennstalls von Giorgio Squinzi, in dem damals Fahrer wie der Schweizer Tony Rominger, Paolo Bettini oder Johan Museeuw aktiv waren.

Schon bald erzielte ich erste Platzierungen und Erfolge. Im Jahr 2002, in meinem zweiten Jahr als «Esordiente», verpasste ich nur knapp die Qualifikation für die Italienmeisterschaften und bestätigte meine guten Fähigkeiten als schneller Allrounder. Nach zwei Jahren als Esordiente und zwei Jahren als Allievo wechselte ich 2007 in der Juniorenkategorie zum Team Liquigas.

Allievo = Schülerklasse
Nachwuchs- oder Anfänger-Radsportler = Esordiente

Studium oder Sport


Da der zeitliche Aufwand im leistungsorientierten Radsport enorm ist, musste ich irgendwann dem Studium Priorität geben und den Sport für einige Jahre zurückstellen.

2015 entfachte jedoch erneut der Wunsch, mich wieder zu messen und auf nationaler Ebene bei den Amateuren anzutreten. Ich konnte mich mit mehreren guten Ergebnissen in Criterium‑Rennen zeigen und gewann 2017 das Paarzeitfahren in Genua als Gesamtsieger. In den letzten Jahren nahm ich zudem an der Bergzeitfahrt Montlingen sowie am prestigeträchtigen Rennen Chur–Arosa teil.

Meine Erfahrung und mein Wissen schätzen meine Kunden


Familien- und Arbeitsverpflichtungen erlauben mir heute kein intensives Training mehr, aber ich geniesse jede freie Ausfahrt – und ab und zu darf es auch mal ein schnellerer «Vollgas‑Moment» sein.

Ich bin sehr dankbar, denn ich durfte viele Renn-Erfahrungen sammeln und diese fliessen in meine Beratung und den Service bei Passione Bici ein. Viele Kundinnen und Kunden schätzen das sehr und darüber freue ich mich.

Diego Sivori

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